Dominosteine, Schuhbänder und Fontänen

Das Thema der heurigen TEDx Vienna Konferenz ist der “Domino Effekt” und seine metaphorische Ausdehnung mäandert über die Kalifornien-Wien-Connection in den Rest der Welt. Abgesehen von der inhaltlichen Komponente dieses spannenden Themenumfelds mag vielleicht eine subjektive Assoziationskette erste Inspirationen liefern…

Hätte X sich nicht gerade die Schuhbänder zugebunden, wäre er über die Strasse gegangen und überfahren worden. Ein mit der Familie befreundeter Physiker erklärte mir einst das Kausalitätsprinzip – einer Zwölfjährigen angepasst – anhand eines simplen Beispiels, nach dem er seine “Schuhbandel-Theorie” benannte. Eine Thematik, die mich auch weiterhin faszinieren sollte und viele Jahre später an der Uni freute ich mich, dass auch Kant die Kausalität als Notwendigkeit begriffen haben soll; vor allem die erstrebenswerte Kausalität der Freiheit war´s, die mir dabei gefiel und die für mich schreiende Frage, ob denn Kausalität mit Freiheit vereinbar wäre? Immer war es die Visualisierung von Domino-Steinen, die meine Vorstellung einer Abfolge von Ereignissen unterstützte, die wiederum neue Ereignisse bewirken. Abgesehen von Bedeutungen, Zusammenhängen und Verantwortlichkeiten steigt nun ein neues Bild auf in der Assoziationskette – ein Wunschbild, das freilich durch die überhitzten Sommertage inspiriert sein mag: Herrlich kühlende Fontänen, in denen sich das Licht in allen Spektralfarben bricht, eine beeindruckende Kaskade plätschernder Wasserspiele mit hintergründiger Symbolik in einem herrlich weitläufigen Schlosspark…

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