Der unsichtbare Dritte

Ist das kollektive Social-Web-Leben ein delegiertes Leben? Delegieren wir überhaupt jeglichen Genuss? Der Begriff „Interpassivität“ packte mich wie ein Windstoß. Als wissenslüsterne Person, die nicht nur seit Jahren in sozialen Netzen unterwegs ist, sondern sich auch beruflich und privat intensiv mit (Internet-) Innovationen auseinandersetzt, wollte ich diesen Ansatz von einer neuen Seite beleuchten. Schon lange kreist ein – zumindest für mich – sehr aktuelles Denkspiel um die Fragestellung: Delegieren wir unser Leben an virtuelle Welten? Dazu habe ich ein sehr erfrischendes Interview mit Robert Pfaller gemacht, dem Ordinarius für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst Wien.
APA-Gastkommentar
Artikel Computerwelt

This entry was posted in Cognitive Science, Konstruktivismus, Phantasie, Philosophie, Sinnlichkeit_und Technologie. Bookmark the permalink.

One Response to Der unsichtbare Dritte

  1. Pingback: W. Eilenberger: “Ernsthaftigkeit ist eine teure Tugend” | marions internet lesebuch

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *