Während ich versuche, mit ein paar Kollegen eine Besprechung zu organisieren, die permanent zwischen San Francisco, London, Frankfurt und Wien hin und herjetten, denke ich über die Auswirkungen von Zeitverschiebungen nach und stolpere über einen Kommentar von Klaus Woltron, den ich einst zum Thema “Mein PC und ich” interviewt habe. Woltron warnt hier nicht nur mit Wittgensteins “… man sollte sich hüten, auf die letzte Stufe der Leiter zu steigen…” – er macht generell nachdenklich in Bezug auf das “chinesische Tempo” und den “Wutbürger”, auf den man nicht nur hören sollte, sondern den es auch zu respektieren gilt… dass “Glaubwürdigkeit” dabei zusehends zum kostbaren Privileg wird, darüber sollten nicht nur Medienmacher sich bewusst werden.
Categories
Buch Cognitive Science Computerwelt Die Philosophen kommen - The Next Chapter Die_Philosophen_kommen E-Book Ethicpreneurs Ethicpreneurs ahead! Ethik Event Festival Florian Brody futuretalk Genuss Interview Jazz Kommunikation Konferenz Konstruktivismus Literatur Medien Medienkompetenz Musik Nacht der Philosophie Neurowissenschaften Phantasie Philosophie philosophische Werte Poesie Robert Pfaller Salon WWW Schreiben Semantic Web Sinnlichkeit_und Technologie Sprache Tage der Zukunft TDxKlagenfurt TED TEDx TEDxKlagenfurt TEDxVienna Trend Uncategorized Zeit ZukunftswebBlogroll
Meta
Archives
- December 2018
- December 2016
- June 2016
- April 2016
- March 2016
- May 2015
- March 2015
- November 2014
- September 2014
- May 2014
- March 2014
- February 2014
- November 2013
- October 2013
- September 2013
- August 2013
- June 2013
- April 2013
- January 2013
- November 2012
- October 2012
- September 2012
- June 2012
- May 2012
- March 2012
- January 2012
- December 2011
- November 2011
- October 2011
- September 2011
- July 2011
- May 2011
- April 2011
- March 2011
- February 2011
- January 2011
- December 2010
- November 2010
- September 2010
- August 2010
- July 2010
……….die Hin – und Herjetter (so bis 40, 45 ist das ja höchst spannend) könnten sich der letzten Videokonferenz – Technik befleißigen – das spart Zeit, Nerven, Geld und Co2. Auf die Medienmacher hoffe ich bezüglich Glaubwürdigkeit am wenigsten – angesichts des Zwanges, dem sie und ihre immer bedauernswerter werdenden Schreibsklaven ausgesetzt sind. Presseethos wird angesichts der darübergelagerten ökonomischen Zwänge zur Contradictio in adjecto. Ich glaube nur mehr das, was ich selbst gesehen, gehört und crossgecheckt habe – und das nur zu 95%. Errare humanum est – und Vorsicht ist die Mutter der Überzeugungen.
Es ist eine Freude, Ihnen zuzuhören, danke für Ihren Beitrag. Profund differenzierte Kritikfähigkeit und Selbstbestimmung sollten als Pflichtfächer in Schulen unterrichtet werden, das würde unserer Gesellschaft helfen. Eine der ersten Vorgaben, die mir in meiner journalistischen Laufbahn unterkamen, war die strenge Einhaltung ethischer Prinzipien (die mir aus meinem Elternhaus ohnehin selbstverständlich waren). Lippenbekenntnisse? Nun die Tatsache, dass Moral im Wirtschaftssystem nicht relevant sei – nährt immer noch meine vielleicht naive Hoffnung, es möge sich doch eines Tages ein innovativer Jung-Ökonom finden, der die Prämisse zu ändern vermag…
Als umso wichtiger erachte ich die Bereitschaft und ehrliche Offenheit immer neuer Auseinandersetzung mit neuen, frischen Ideen, Technologien – und die Bereitschaft zur Kommunikation… und ich glaube, wir können grosse Hoffnung in die Generation Y setzen.